THE GULF OF NAPLES, ITALY

p8090367 napoli-naples-italyp8090233 Schon seit ich ein Kind war, ist Italien für mich einer dieser Sehnsuchtsorte, mit dem ich unzählige Erinnerungen verbinde. Der Geruch von frisch gebackenen Croissants, der aus der Pasticceria um's Eck strömte. Die warmen Sommerabende, an denen man dem Zirpen der Grillen lauschte. Dieser charakteristische Duft von Olivenhainen. Oder dieser eine Pfirsich, der eben nur in Italien so unvergleichlich süß schmeckte. Ever since I was a kid, Italy was one of those places I've always been yearning for - a "Sehnsuchtsort", as we call it in German. Yearning for that typical smell of olive groves or freshly baked croissants from that pasticceria down the street. Or for those warm summer evenings, where we would listen to the crickets' chirps on our terrace. And for that one peach, which tasted so incomparably sweet.

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Letzte Woche verbrachte ich also wieder eine fabelhafte Woche in Italien - am Golf von Neapel, um genau zu sein - und füllte dort mein Repertoire an mediterranen Urlaubserinnerungen auf. Neben den zahlreichen kulinarischen Abenteuern, die von neapolitanischer Pizza, saftigen Feigen bis hin zum obligatorischen Gelato reichten, kamen auch die restlichen Eindrücke nicht zu kurz: Gerade Neapel - so laut und hektisch die Stadt auch sein mag - ist ein Fest für alle Sinne. Durch die Quartieri Spagnoli spazieren, auf der Piazza del Plebiscito die Abendsonne genießen oder antike Skulpturen im Archäologischen Museum bewundern: Diese Stadt ist zweifellos einen Besuch wert. Last week I finally returned to this beloved country of mine - to the Gulf of Naples, to be precise - and collected some more Mediterranean holiday memories. Apart from the culinary adventures, which ranged from Neapolitan pizza, juicy figs to way too many scoops of Gelato, our stay was full of diverse impressions: Naples, as noisy and hectic it may be, is a feast for all the senses. Strolling around the Quartieri Spagnoli - the Spanish Quarters, enjoying the evening sun at the Piazza del Plebiscito or marveling at the innumerable antiquities at the Archeological Museum: This city is undoubtedly worth a visit.

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Stichwort Archäologie: Wenn es euch in diese Gegend verschlägt, solltet ihr unbedingt auch eine der beeindruckenden antiken Städte nahe Neapel besuchen. In unserem Fall war das Pompeiji, welches im Jahr 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vesuvs verschüttet wurde und aus diesem Grund unfassbar gut konserviert ist. Den Vesuv, den aktiven (!) Vulkan, der die Silhouette des Golfes so besonders macht, solltet ihr übrigens auch einmal bei Sonnenuntergang von der sorrentinischen Halbinsel aus bewundern. Was man in der Gegend sonst so unternehmen kann? Zum Beispiel die Amalfiküste abfahren oder einen Tagesausflug nach Capri unternehmen - dazu dann mehr in einem separaten Post. Speaking of archeology: If you come to this area, you should definitely pay a visit to Pompeii or one of the other impressive ancient cities near Naples. They were buried in AD 79 due to the eruption of Mount Vesuvius and are incredibly well preserved, which you can see in the pic above. Incidentally Mount Vesuvius, the volcano that makes the gulf's silhouette so special, is best seen from the Sorrento Peninsula, where I recommend going for the sunset. What else can there be done at the Gulf of Naples? Driving along the Amalfi coast or going on a day trip to Capri, for example - but more on that in a separate post.

ART, COFFEE & FOOD IN BERLIN

hallesches-haus hallesches-haus-berlin-2 hallesches-haus-berlin Mit Berlin und mir ist das so eine Sache: Jedes Mal wenn ich dort bin, begeistert mich die Stadt im einen Moment mit seinem unglaublichen Angebot und ermüdet mich im nächstem mit seiner Hektik und unendlichen Größe. Ob ich dort leben könnte? Wohl eher nicht - allerdings ist jeder Besuch in der Stadt ein sehr inspirierendes Erlebnis. Gemeinsam mit Elli, Teresa & Sarah verbrachte ich also ein verlängertes Wochenende in Berlin, wobei wir uns ganz auf drei unserer Lieblingsdinge im Leben konzentrierten: Kunst, Kaffee & Essen. Ein Ort, der zumindest die letzten beiden Punkte abdeckte, war das Hallesche Haus (Fotos oben): Als Concept Store & Restaurant begeisterte es uns mit seiner hübschen Aufmachung und hat sich einen Platz in der Empfehlungsliste weiter unten wahrlich verdient.

When it comes to Berlin, I'm quite ambivalent: It usually is a balancing act between being amazed by its incredible offer and loathing it for its rush & vastness. If I wanted to live there? I doubt it - but a visit to this city is always a truly inspiring experience. Together with Elli, Teresa & Sarah I spent a long weekend in the German capital, which was all about 3 of our favorite things in life: art, coffee and food. A place, that covered at least the latter, was the Hallesches Haus (photos above): It serves as a restaurant, concept store and event space and won us over by its beautiful aesthetics. A well-deserved place on the list of recommendations.

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Der Hamburg Bahnhof stand schon seit geraumer Zeit auf meiner To Visit-Liste - die Sammlung Marx (mit Werken von Twombly, Rauschenberg, Beuys & mehr) sowie das Gebäude selbst haben mich schwer beeindruckt: Ich war selten in so einem einzigartigen Museumskomplex wie diesem. Die große Halle, die ihr im Bild oben sehen könnt, wird übrigens immer den wechselnden Ausstellungen angepasst.

The Hamburger Bahnhof had been high on my list for quite a while - the Marx Collection (including works by Twombly, Rauschenberg, Beuys & more) as well as the building itself naturally didn't disappoint. It's quite fascinating that it used to be a train station, which makes it one of the most unique museums I have ever been to. Also, the great hall, which you can see in the picture above, changes its appearance according to the respective exhibitions.

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Auch ein Besuch bei der Julia Stoschek Collection war dank einer Anregung von Elli Teil unseres Programms. Die Sammlung konzentriert sich auf zeitgenössische Kunst und zeitbasierte Medien - wer sich also dafür interessiert, sollte dieser Institution auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Der Eintrittspreis ist absolut fair (für Studenten sogar gratis!) und der Inhalt der Ausstellungen sehr ansprechend. In Anschluss verschlug es uns zur Monkey Bar, die wir zugegebenermaßen eher wegen der Aussicht aufsuchten - zu überteuert waren uns die Preise, zu posh das Publikum. Für einen Panoramablick über die Stadt lohnt es sich aber allemal!

Another place we visited during this stay was the Julia Stoschek Collection showcasing contemporary and time-based media art. Those interested in this particular art movement shouldn't miss out on this institution: The entrance fee is very reasonable (free for students even!) and the exhibitions are very appealing. Following this visit we stopped by the Monkey Bar - admittedly, the drinks were overpriced and the crowd a little too posh for our taste...  but still, the panoramic view alone is worth going up there.

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Das Bauhaus Archiv befindet sich wohl ebenso auf der Bucket List so mancher KunstliebhaberInnen. Wenn euch minimalistisches/funktionalistisches Design und Arbeiten von Feininger, Moholy-Nagy oder Mies Van der Rohe gefallen, sollten ihr dieses tolle Museum auf jeden Fall besuchen.

Yet another place that is usually to be found on every art lover's (Berlin) bucket list: the Bauhaus Archive! If you are interested in minimalist/functionalist design and works by Feininger, Moholy-Nagy or Mies Van Der Rohe, I highly recommend a visit to this amazing museum. 

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Als Highlight dieses Berlin-Aufenthalts wird mir allerdings das ORA in Erinnerung bleiben - eine ehemalige Apotheke, die 2015 in ein Restaurant umgewandelt wurde. Ein Großteil der Inneneinrichtung - rustikale Apothekerschränke inklusive - stammt noch vom vorherigen Zweck der Lokalität und wurden auf wunderbare Art und Weise in die jetzige Ausstattung eingefügt. Das Konzept ist sehr stimmig; der Kaffee, das Essen und vor allem das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen. Meine absolute Empfehlung!

ORA was hands down my personal highlight of this stay: A former pharmacy, which was turned into a restaurant in 2015. A big part of the furnishing - including chemist's cupboards - still derives from the location's former function and is beautifully integrated into the present interior design. The concept is harmonious and the delicious coffee & food were quite convincing. Highly recommended!

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BERLIN GUIDE

Art/ Bauhaus Archiv, Klingelhöfer Straße 14 Julia Stoschek Collection, Leipziger Straße 60 Hamburger Bahnhof, Invalidenstraße 50-51

Coffee/ Mirage Bistrot, Reinickendorfer Straße 110 Hallesches Haus, Tempelhofer Ufer 1

Food/ ORA, Oranienplatz 14 / Erkelenzdamm 1

A SATURDAY IN ANTWERP

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Antwerp: A city that had been intriguing me a lot by its seemingly beautiful architecture, alleys and places as it had kept on appearing on my Instagram feed over the past years. So when the opportunity to meet up in Belgium with my dear Scotswoman Georgia came up, I consequently didn't have to think twice. Unfortunately the weather wasn't really on our side, but surprisingly enough this didn't spoil Antwerp's sheer beauty: It had been quite a while since I had visited a place with such a vast variety of unique shops, galleries or beautifully designed cafés - somehow I felt like being in a stunning mix of Paris and Amsterdam. However, I only spent one day in this city and didn't make it to all the places that had been on my list, so I will most likely go there again someday soon. Here are the things I enjoyed most in Antwerp, Belgium (some of them I only discovered thanks to dear Silvana - dank je!):

Coffee/ Tinsel

Eat/ Barchel

Shopping/ St Vincents HAY The Recollection

Art/ FOMU Photo Museum Valerie Traan Gallery Galerie Trampoline

THE TEMPLES OF ANGKOR, CAMBODIA

bayon-angkorangkor-wat ta-phrom-siem-reapangkor-wat-templesbayon-temple-angkor angkorsrah-srang-angkorangkor-wat-templeta-phromta-phrom-temple1angkor-wat-2ta-phrom-monkeysunrise-at-angkor-wat Es fällt mir schwer, Angkor in Worte zu fassen. Schon damals, als ich vor einigen Jahren in einem Buch über diese mystischen Tempel gelesen hatte, wurde es ein fester Beschluss meinerseits, sie einmal mit eigenen Augen zu sehen. Als ich dann im Februar gemeinsam mit meinem Freund nach Kambodscha reiste, und wir nahe der Provinzstadt Siem Reap endlich durch die alten Gemäuer streiften, konnten wir kaum aufhören zu staunen: Dieser Ort war noch um einiges beeindruckender, als wir es uns je ausmalen hätten können. Als wir am frühen Morgen an verschütteten Gängen, geheimnisvollen Reliefs und neugierigen Affen vorbeikamen, fühlten wir uns wirklich - so pathetisch das auch klingen mag - wie Indiana Jones. Und obwohl wir an drei aufeinanderfolgenden Tagen mehrere Anlagen wie etwa Angkor Wat, Angkor Thom oder Ta Phrom erkundet haben, hatten wir dennoch das Gefühl, gerade mal einen Bruchteil dieser historischen Tempel gesehen zu haben. Man könnte sich hier wohl wochenlang verlieren und immer wieder Neues entdecken. Die Fotos werden außerdem keinesfalls diesem einzigartigen Ort gerecht, weshalb ich euch nur raten kann, ihn einmal selbst zu besuchen - am Ende des Posts findet ihr dafür einen kleinen Guide.

It's quite hard to put a place like Angkor into words. Back when I first heard about these mystic temples that are located in the middle of the jungle, I knew that I had to visit them at least once in my life. So when my boyfriend and I traveled to Cambodia in February to finally explore these ruins, we just kept on marveling: Angkor far exceeded our expectations and was even more impressive, than we had ever imagined before. As we wandered the temples and walked by buried corridors, mysterious reliefs and curious monkeys in the early morning, we felt - as dramatic as this may sound - just like Indiana Jones. And though we had gone there for three consecutive days, we still had the feeling that there was so much more to discover - in Angkor one could get lost for weeks and keep discovering. Also, the photos don't do justice to this place, so I can only recommend going there yourself one day - below there's a little guide that might come in handy.

Angkor Guide:

Temples I'd recommend visiting/ Angkor Wat: The most famous, biggest and also most crowded one Angkor Thom & Bayon: Famous for their reliefs and towers with faces on them Ta Som: Famous for its giant fig tree that grew over one of the entrances Ta Phrom: The one from Tomb Raider (and my favorite) Srah Srang: Reservoir with a beautiful platform (see photo above) Phnom Bakheng: Nice view over Angkor Wat (crowded at sunset) Prae Roup Neak Pean Preah Khan Ta Keo Banteay Kdei

When to visit/ Angkor Wat: At sunrise and in the late afternoon (beautiful light) Prae Roup: At sunset (good alternative to Phnom Bakheng) In general: As early as possible to avoid the crowds and the heat - besides, the early morning light makes the temples appear even more surreal. Sunrise at Angkor Wat is beautiful, but extremely crowded. The sun rises at around 6:30 AM, but you will have to be there at around 5 AM in order to get a spot next to the Northern pool to take that one shot (last photo above).

How to get around/ Mountainbike & E-Bike: Recommended for shorter distances (Angkor Wat & Angkor Thom) Scooter: They seem to be difficult to get, but some hotels offer them. Much cheaper and more independent than renting a Tuktuk.

What to wear/ Knees and shoulders must be covered in the temples (scarfs over tank tops are accepted).

Prices/ Day-Pass: 37$ 3-Day-Pass: 62$ 7-Day-Pass: 72$ (from February 2017)